03
APR
2017

DJK II bekommt die Grenzen aufgezeigt

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Gegen Spitzenreiter Rot Weiß Türkspor hat die zweite Mannschaft der DJK eine Niederlage erlitten. Nach 90 Minuten unterlag die Elf von Jörg Murawa mit 0:1.

Mit Alex Kralj, Nino Keuchel und Chris Dubray musste Coach Murawa beim Tabellenführer gleich auf drei wichtige Spieler verzichten, dafür kehrte Richard Bollmann zwischen die Pfosten zurück. Und Bollmann sollte auch gleich im Fokus stehen, denn die Gastgeber entfalteten vom Anstoß weg viel Druck und hatten bereits nach wenigen Minuten zwei gute Gelegenheiten, um die Führung zu erzielen.

Mit zunehmender Spieldauer fand die DJK allerdings besser ins Spiel, verteidigte insgesamt sicherer und fand teilweise auch spielerische Lösungen gegen die extrem hoch verteidigenden Gastgeber. Wirkliche Torgefahr konnte man allerdings im gesamten ersten Durchgang nicht entwickeln. Zudem gingen zu viele Bälle bereits in der eigenen Hälfte verloren und ermöglichten dem Gegner gefährliche Angriffe nah am Sechzehner der DJK zu starten.

Aus einer solchen Situation entstand auch in der 40. Minute das 0:1: Ein Ballgewinn tief in der DJK-Hälfte brachte die Gastgeber in Abschlussposition, die Falkenhorster Abwehr konnte aber zunächst noch verteidigen. Allerdings schaffte man es mehrfach nicht, die Situation endgültig zu bereinigen und ermöglichte am Ende einen Abschluss aus 10 Metern, der links unten im DJK-Kasten einschlug.

Auch in den zweiten 45 Minuten hatten die Falkenhorster enorme Schwierigkeiten so etwas wie Torgefahr zu entwickeln. Ein abgefälschter Freistoß von Lukas Wroblik war die mit Abstand gefährlichste Aktion, die die DJK an diesem Tag zustande brachte, und auch diese war weit von einem möglichen Torerfolg entfernt.

Die Gastgeber hatten dagegen zahlreiche Möglichkeiten gegen nun offener agierende Falken, das Spiel mit dem zweiten Treffer zu entscheiden, gingen allerdings fahrlässig mit ihren Chancen um und scheiterten immer wieder am besten Falkenhorster, Richard Bollmann. Der Sieg geriet dennoch nie wirklich in Gefahr, da einerseits die DJK zu harmlos agierte, andererseits durch viele Unterbrechungen aufgrund von anhalten Diskussionen zwischen Schiedsrichter und Spielern, Schiedsrichter und Trainern oder Schiedsrichter und Zuschauern im zweiten Durchgang kaum Fußball gespielt wurde.

Nach dem Abpfiff fand sich auch in der Falkenhorster Kabine niemand, der nicht anerkannte, dass der Sieg für Rot Weiß Türkspor an diesem Tag hochverdient war. Ein Stück weit hat die Mannschaft von Jörg Murawa heute ihre Grenzen aufgezeigt bekommen, was für ein Team, das mit dem Ziel Klassenerhalt in die Saison gegangen ist, im Spiel gegen den Tabellenführer aber auch nicht ehrenrührig ist. Am nächsten Sonntag trifft man mit der Zweitvertretung von SG Herne 70 wieder auf eine Mannschaft, die eher der eigenen Kragenweite entspricht.

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